Ein Sprecher seines Ministeriums nannte in diesem Zusammenhang unter anderem Militärflugzeuge. Medienberichte über einen Einsatz von britischen Elitesoldaten in Libyen wollte der Sprecher nicht kommentieren. Im britischen Rundfunksender BBC sagte Minister Fox, es gebe „keineswegs einen Plan, dass britische Soldaten ihren Fuß auf (libyschen) Boden setzen“.Nach Angaben der Zeitung „Daily Telegraph“ sind in Libyen bereits seit Wochen Angehörige der Eliteeinheit SAS (Special Air Service) im Einsatz. Dies hätten Quellen im britischen Verteidigungsministerium erstmals bestätigt. Die Soldaten würden ortsübliche Kleidung tragen und die gleichen Waffen benutzen wie die Rebellen. Sie hätten bei der Koordinierung der Kämpfe in der libyschen Hauptstadt Tripolis eine „Schlüsselrolle“ gespielt und den Auftrag erhalten, sich in erster Linie auf die Jagd nach Gaddafi zu konzentrieren. Die Rebellen haben auf die Ergreifung Gaddafis eine Belohnung von 1,7 Millionen Dollar ausgesetzt.Zur Beobachtung der Bewegungen der Gaddafi-Truppen konnten die Rebellen offenbar auch auf eine Mini-Drohne aus Kanada setzen. Der Chef der kanadischen Sicherheitsfirma Zariba, Charles Barlow, sagte am Mittwoch (Ortszeit), er habe den Rebellen eine Mini-Drohne geliefert und die Kämpfer in deren Benutzung eingewiesen. Er sei dazu Ende Juli in die Hafenstadt Misrata (Misurata) gereist. Die weniger als 1,5 Kilogramm schwere Drohne des kanadischen Unternehmens Aeryon Labs sieht demnach aus wie ein Mini-Helikopter und kostet rund 100.000 Dollar.„Die Rebellen waren auf den Straßen Ziel von Schüssen, während sie versucht haben herauszufinden, wo sich die Truppen Gaddafis befanden“, sagte Barlow. „Sie haben daher verzweifelt nach Lösungen ... gesucht, um die Soldaten aus der Ferne auszumachen.“ Apa/afp