Dienstag, 29. September 2020

Neue Fahrzeuge und Geräte für Landesstraßendienst

Der Fuhrpark des Straßendiensts wird schrittweise erneuert. Die Landesregierung hat am Dienstag grünes Licht für den Kauf von 47 Fahrzeugen, zehn Maschinen und sechs Geräten gegeben.

Die Landesregierung hat den Ankauf von 47 Fahrzeugen, zehn Maschinen und sechs Geräten für den Straßendienst genehmigt.
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Die Landesregierung hat den Ankauf von 47 Fahrzeugen, zehn Maschinen und sechs Geräten für den Straßendienst genehmigt. - Foto: © LPA/Straßendienst
Rund 2800 Kilometer Staats- und Landesstraßen das ganze Jahr über gut und sicher befahrbar zu halten, ist Aufgabe des Straßendiensts des Landes. Dazu braucht es geeignete Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Wie in einem Zehnjahresprogramm vorgesehen, werden diese schrittweise ausgetauscht. So hat die Landesregierung am Dienstag auf Vorschlag des Mobilitätslandesrats für das Jahr 2020 den Kauf von 47 Fahrzeugen, zehn Maschinen und sechs Geräten beschlossen. Dafür werden heuer 6,7 Millionen Euro investiert.

Ziel: Sichere und gut befahrbare Straßen

„Unser Ziel ist es künftig, weniger und jüngere Fahrzeuge und Geräte zu nutzen und diese noch wirtschaftlicher zu verwalten“, betont der Mobilitätslandesrat. Damit die Straßenwärter gut arbeiten könne, brauchen sie laut Landesrat passende und vor allem funktionierende Maschinen und Fahrzeuge, denn gerade in einem Gebirgsland wie Südtirol, gibt es auf den Straßen ständig zu tun, vor allem im Winter.

Bis 2028 will das Mobilitätsressort demnach die Fahrzeuge von 749 auf 619 und somit um 18 Prozent verringern. Aktuell haben die Fahrzeuge ein Durchschnittsalter von 20 Jahren.

Nach Umsetzung des Programms sollen die Fahrzeuge im Schnitt nur mehr zehn Jahre alt sein. So sollen auch die Reparaturkosten gesenkt werden, sagt Abteilungsdirektor Philipp Sicher. Dem Kauf geht außerdem eine genaue Analyse voraus, welche Fahrzeuge funktional sind.

Die alten, nicht mehr zuverlässig funktionierenden Fahrzeuge mit hohem Betriebsalter, die ständig repariert werden müssen, werden nun ausgemustert und schrittweise eingetauscht oder verschrottet. Weitere Fahrzeuge des Straßendiensts sollen in den kommenden zehn Jahren schrittweise ausgetauscht werden. Bis 2027 werden jährlich rund sieben Millionen Euro investiert und ab 2027 jährlich weiterhin an die vier Millionen Euro.

Vergleichbare Maschinenparks in den Nachbarländern

Der bisherige Maschinenpark des Straßendienstes ist laut Abteilungsdirektor Sicher anzahlmäßig vergleichbar mit jenem der Nachbarprovinzen Trentino und Nordtirol. Angekauft werden die neuen Fahrzeuge und Maschinen für den Straßendienst über entsprechende Ausschreibungen.

Das Straßennetz in Südtirol ist 2826 Kilometer lang, führt durch 206 Tunnels, über 1662 Brücken und ist gesäumt von 996 Kilometer Leitplanken. Über die Hälfte der Straßen (57 Prozent) liegt auf über 1000 Metern Meereshöhe. 487 Straßenwärter sind insgesamt in Südtirol für sichere und gut befahrbare Straßen im Einsatz.

stol/lpa