Der Iran und die f?nf UN-Vetom?chte plus Deutschland (5+1) nehmen am Dienstag in Genf die Verhandlungen ?ber das umstrittene iranische Atomprogramm wieder auf.Geleitet werden die Gespr?che von der EU-Au?enbeauftragten Catherine Ashton und dem iranischen Au?enminister Mohammed Dschawad Sarif.Der Westen sieht das Treffen auch als ersten Belastungstest f?r die Regierung des als moderat geltenden iranischen Pr?sidenten Hassan Ruhani.?Ich hoffe, dass wir zwei sehr produktive Tage haben werden?, sagte Ashton. Es gehe darum, ?die Vorschl?ge zu sondieren, die wir auf den Tisch gelegt haben, aber auch Ideen, die vom Iran kommen.?Sie hoffe, dass es m?glich sein werde, ?in die Einzelheiten zu gehen und M?glichkeiten zu erkunden?, sagte ein Sprecher Ashtons. ?Wir sind mit vorsichtigem Optimismus, aber auch mit Entschlossenheit hierher gekommen.?Iran zieht rote LinienVor Beginn der Verhandlungen hatte die iranische F?hrung einen neuen Vorschlag angek?ndigt und au?erdem zwei rote Linien gezogen.Demnach lehnt Teheran alle Forderungen ab, die Urananreicherung vollst?ndig einzustellen. Das verlangt unter anderem Israel, das sich vom iranischen Atomprogramm in seiner Existenz bedroht f?hlt.Zum anderen will der Iran bereits angereichertes Uran nicht ins Ausland bringen. ?Wir werden in den Verhandlungen ?ber Form und Menge der Urananreicherung diskutieren, aber das angereicherte Uran ins Ausland zu bringen, ist unsere rote Linie?, sagte der stellvertretende Au?enminister Abbas Araghchi.Zudem will der Iran die Atomgespr?che mit dem Westen k?nftig auf Au?enministerebene f?hren. Ziel sei es, konkrete und schnelle Entscheidungen zu treffen, sagte Au?enminister Sarif.Die sogenannte 5+1-Gruppe ? bestehend aus China, Gro?britannien, Frankreich, Russland, den USA und Deutschland ? will Sicherheiten, dass Irans Atomprogramm friedlicher Natur ist und das Land nicht insgeheim Atombomben bauen l?sst.dpa