Montag, 11. Juli 2016

Neue Studientitel für das Land

Der italienisch-österreichische Notenwechsel, der die wechselseitige Anerkennung akademischer Grade regelt, wird um 11 neue Studiengänge erweitert werden.

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Foto: © shutterstock

Am Dienstag wird der österreichische Ministerrat die Voraussetzungen schaffen, damit Jahr 2016 die gegenseitige Anerkennung von elf zusätzlichen Studiengängen zwischen Österreich und Italien erfolgreich gleichgestellt werden können, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung am Montag.

"Es handelt sich dabei um Bachelorstudiengänge wie Angewandte Kulturwissenschaften, Architektur, Chemie, Gender Studies, Meteorologie und Geophysik, Pharmazie, Religionspädagogik und Verfahrenstechnik", erläuterte Bildungslandesrat Philipp Achammer am Montag und sprach von einer Erleichterung vor allem für Südtiroler Studierende, für die damit die Voraussetzungen für den  Berufseinstieg in Südtirol geschaffen oder die Berufsmöglichkeiten erweitert werden.

Studientitelanerkennung neuer Lehramtsstudien soll folgen

"In den Verhandlungen um die Anerkennung von Studientiteln wurde auch vereinbart, den Bereich der Ausbildung von Lehrpersonen baldmöglichst in Angriff zu nehmen. Zu diesem Zweck soll eine technische Arbeitsgruppe eingerichtet werden", kündigt der Landesrat an.

Der morgige Beschluss der österreichischen Regierung trägt den Vorarbeiten der zuständigen Verhandlungsdelegation Rechnung, die ihrerseits die permanente Weiterentwicklung der verschiedenen Studienrichtungen im Blick hat. In Rahmen dieser Delegationssitzungen, die abwechselnd in Wien und in Rom stattfinden, wird von der österreichischen und der italienischen Delegation die Gleichstellung jener Studien verhandelt, die am häufigsten von Südtiroler Studierenden gewählt werden. Dann bedarf es der Zustimmung der Regierungen und eines Notenwechsels, damit die Gleichstellung in Kraft tritt.

An die 200 Studiengänge werden anerkannt

"Über dieses Verfahren gelingt eine unbürokratische Anerkennung von Fächern", so Landesrat Achammer, "mittlerweile wurden rund 200 Studiengänge gleichgestellt."

stol/lpa

stol