Dienstag, 03. November 2015

Neuer Chef steht fest: Michele Penta ist Kommissär in Bozen

Francesca De Carlini war gestern. Die Staatsregierung hat über das Innenministerium einen Mann namhaft gemacht, der als definitiver Kommissär Bozen bis zu den Neuwahlen im Mai verwalten soll.

Foto: Markus Perwanger
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Foto: Markus Perwanger

Der Kommissär löst Francesca De Carlini ab, jene Frau die seit Ende September die Gemeinde leitete und die Befugnisse des Gemeinderates, des Gemeindeausschusses und des Bürgermeisters wahrnahm. Ernannt wurde De Carlini von Regierungskommissärin Elisabetta Margiacchi. Ziel war es, auch nach dem Rücktritt von Luigi Spagnolli und der gesamten Regierungsmannschaft, Kontinuität in der Landeshauptstadt zu gewährleisten.

Doch war De Carlinis Engagement eine Berufung auf Zeit: Die Vizepräfektin von Bozen sollte nur wenige Tage im Amt bleiben, solange, bis ein fixer Kommissär ernannt würde, der die Landeshauptstadt bis zu den Neuwahlen regiert.

An diesem Punkt ist Bozen nun angelangt, der neue, der fixe kommissarische Verwalter steht fest.

Er heißt Michele Penta

Wie italienische Medien berichten, heißt der Kommissär Michele Penta, ist 67 Jahre alt, stammt ursprünglich aus Neapel. Von Beruf war er Präfekt, ist vor kurzem in Pension gegangen.

Pressekonferenz 2012: Michele Penta in seiner Funktion als Sonderkommissar für Vermisste - Foto: DLife

Mit Südtirol verbindet Penta, dass er Präsident der Überwachungskommission des BBT war. Außerdem war er Sonderkommissar für Vermisste. Penta soll Bozen nun bis zu den Neuwahlen im Mai 2016 führen.

stol

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