<BR />Denn: Mit dem Beschluss zu den neuen Kriterien der Finanzierung der Sommerbetreuungsprojekte (wir haben berichtet) wurde der bisherige Beschluss außer Kraft gesetzt. Und damit auch alle anderen Förderungen, die mit dieser Grundlage über die Familienagentur abgewickelt wurden. Darunter: Nachmittagsbetreuungsprojekte wie etwa Hausaufgabenhilfe oder eben auch die Übernahme der verlängerten Kindergartenzeiten durch externe Träger. <BR /><BR />Landesrätin Rosmarie Pamer beruhigt: „Das war eine bewusste Entscheidung.“ Insbesondere auf Wunsch von Landesrat Marco Galateo (italienische Schule) sollen nämlich, so Pamer, die Gesuche wieder inhaltlich den passenden Ämtern zugeordnet werden. Damit gingen die genannte Hausaufgabenhilfe sowie die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten durch externe Träger für den deutschen Bereich zurück ins Ressort Achammer. Denn sie betreffen Schule bzw. Kindergarten. „Das macht im Licht einer kontinuierlichen Betreuung ja auch mehr Sinn“, findet Pamer. <h3> „Können jederzeit alten Beschluss hervorholen“</h3>Achammer bekäme nach dieser Logik zudem auch die Ansuchen von Organisationen, die in der Jugendarbeit tätig sind – wie etwa Jugenddienste. Denn auch das Amt für Jugendarbeit liegt in seinem Ressort. Und Sportvereine fielen in den Bereich Sport... Was bleibt für die Familienagentur? „Das muss man dann sehen. Aber wo die Gesuche behandelt werden, spielt ja keine Rolle. Wichtig ist, eine einheitliche Linie“, findet Pamer. Einig sei man sich über eine 100-prozentige Förderung der Personalkosten. Jetzt gehe es „nur“ mehr um die Zuständigkeiten. <BR /><BR />Das meiste zurück zu Achammer? Der will davon nichts wissen: „Darüber wird noch zu reden sein“, stellt er klar und verweist auf ein Treffen mit den Kollegen Pamer, Galateo und Daniel Alfreider (ladinische Schule) in den kommenden Tagen. <BR /><BR />Und wenn man sich nicht rechtzeitig vor dem kommenden Schuljahr einigt? „Dann holen wir den alten Beschluss wieder hervor und passen die Finanzierung an“, sagt Landesrätin Pamer. <BR /><BR />Auf den musste man übrigens bereits bei der Finanzierung der Ferienprojekte für Fasching zurückgreifen, denn auch diese waren mit dem neuen Beschluss für heuer nicht mehr förderfähig.