Nein zur Verstümmelung des Wahlkreises Bozen-Unterland-Überetsch sagt der Gemeinderat Neumarkt. Dieser spricht sich gegen eine Teilung des Senatswahlkreises aus und hat gleich drei Tagesordnungsanträge gegen die Teilung beschlossen.<BR /><BR />Die drei Anträge wurden jeweils mit großer Mehrheit angenommen. Einzig die Rätin von Forza Italia stimmte dagegen. „Damit positioniert sich der Neumarkter Gemeinderat gegen die geplante Neuaufteilung. Die entsprechenden Beschlüsse sollen nun an die zuständigen politischen Stellen weitergeleitet werden, unter anderem an den Landeshauptmann sowie an die Senatoren“, sagt Bürgermeisterin <b>Karin Jost</b>.<BR /><BR />Einstimmig genehmigt wurde indes der Beschluss zum Planungsleitfaden samt Kostenschätzung für die Sanierung des Museums für Alltagskultur. Das Vorhaben wird nach Einschätzung der Gemeinde mit erheblichen Kosten verbunden sein. Allerdings ist eine Mitfinanzierung durch das Land bereits gesichert. Bürgermeisterin Karin Jost betonte daher, dass der Gemeindehaushalt durch die aufwendige Sanierung nicht übermäßig stark belastet werde.<BR /><BR />Ebenfalls auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung standen finanzielle und raumordnerische Themen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1352289_image" /></div> <BR /><BR />So genehmigte der Gemeinderat eine Bilanzänderung. Darüber hinaus wurde auch der Durchführungsplan für eine neue Gewerbezone am Bahnhof verabschiedet. „Damit wurden die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des betreffenden Areals geschaffen“, so Bürgermeisterin Karin Jost.<BR /><BR /> Da die Gemeinde Neumarkt eine touristisch unterentwickelte Gemeinde ist, hat sie die Möglichkeit – laut Dekret des Landeshauptmannes – die bereits bestehenden, nicht bebauten Tourismuszonen terminlich zu verlängern. Auch dieser Beschluss wurde mit breiter Mehrheit genehmigt.