Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahn-Stationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar.<BR /><BR />Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem groß angelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden. Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des NATO-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper.