„Ich wünsche mir einzig einen fairen Wettbewerb, bei dem die SVP-Mitglieder die Eigenschaften der Kandidaten bewerten“, so der Landesrat auf seiner Facebook-Seite. Damit bezieht er sich auf Aussagen des Pusterer SVP-Bezirkschefs Albert Wurzer. Dieser hatte gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ (Samstag-Ausgabe) erklärt, dass der SVP-Bezirk Pustertal keine Bezirksausschusssitzung einberufen wird, um eine Nominierung des Spitzenkandidaten vorzunehmen.„Niemand von den Ortsobleuten hat einen derartigen Wunsch geäußert. Wir haben zwei gute Kandidaten, die sollen sich nun ihre Sympathien bei den Wählern erarbeiten. Von einer Kandidatur von Elmar Pichler Rolle halte ich nichts, denn das ist nur eine Störaktion – und als solche einfach unseriös“, so Wurzer. Die Antwort von Elmar Pichler Rolle ließ nicht lange auf sich warten. „Von oberster Stelle der Partei als ‚Störfaktor‘ bezeichnet zu werden, ist alles andere als fair. Es hängt auch von diesen Rahmenbedingungen ab, ob ich antrete.“ Wenn er allein schon seine Kandidatur rechtfertigen müsse, werde es schwierig. „Aber ich mag schwierige Situationen...“, so der ehemalige SVP-Chef. Bisher stehen SVP-Obmann Richard Theiner und Arno Kompatscher, Präsident des Gemeindenverbands, als Kandidaten für die SVP-Basiswahl am 21. April fest.stol