In einer Mitteilung hieß es am späten Abend, die Entscheidung sei geändert worden, nachdem sich „wohlwollende und betroffene Nigerianer“ eingeschaltet hätten.UNICEF engagiert sich vor allem in Nigerias umkämpftem Nordosten. Dort wird die islamistische Terrororganisation Boko Haram für blutige Angriffe auch auf Zivilisten verantwortlich gemacht.Der Vorwurf des Militärs lautete zunächst, Unicef habe mit einem Trainingsprogramm für Einheimische in der Stadt Maiduguri den Anti-Terror-Kampf „sabotiert“.Am Abend teilten die Uniformierten dann mit, sie hätten die UNICEF-Vertreter dringend darum gebeten, alles zu unterlassen, was den Kampf der Regierung gegen Boko Haram untergraben könne. Eine UNICEF-Stellungnahme dazu lag zunächst nicht vor.apa/dpa