Montag, 09. April 2018

Nightliner: Neue Linien

Kürzlich hat sich die Junge Generation (JG) der SVP getroffen, um mit Mobilitäts-Landesrat Florian Mussner und Abteilungsdirektor Günther Burger um über Neuerungen im Nightliner-Netz zu diskutieren. Es konnte ein großer Erfolg verzeichnet werden: Die Linien werden ausgebaut und die Strecken in die Seitentäler bleiben erhalten.

Nachtschwärmer erhalten ein größeres Netz an Nightliner-Verbindungen.
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Nachtschwärmer erhalten ein größeres Netz an Nightliner-Verbindungen. - Foto: © shutterstock

Der Landesmobilitätsplan, der Anfang des Jahres von der Südtiroler Landesregierung verabschiedet wurde, enthält unter anderem eine Überarbeitung des Nightliner-Konzeptes. JG-Vorsitzender Stefan Premstaler ist erfreut, dass einige der Anregungen der JG umgesetzt werden würden.

Demnach wird die Autonome Provinz Bozen-Südtirol mit der Neuausschreibung des Dienstes, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, auf den Hauptstrecken im Land die volle Finanzierung übernehmen.

Ausbau der Strecken 

In Zukunft wird es nun auch das langersehnte und seit Jahren angestrebte landesweite Nightliner-Netz geben. Zu den bereits bestehenden Diensten in den einzelnen Bezirken wird eine Linie auf der Strecke Meran-Bozen, eine weitere auf der Strecke Bozen-Brixen und die Verbindung von Brixen nach Sterzing eingerichtet. Damit ist eine effiziente Nutzung, die über die Bezirksgrenzen hinausgeht, erreicht und Jugendliche und Junggebliebene können auch weite Strecken mit dem Nightliner fahren.

Auch von Erwachsenen genutzt

„Nachtschwärmer gelangen nun mit dem Nightliner von Reschen bis nach Innichen. Also wird es möglich, beliebte Diskotheken oder kulturelle Veranstaltungen in der anderen Landeshälfte sicher und kostengünstig mit dem Nightliner zu erreichen“, zeigen die JG-Vertreter auf und stellen klar, dass der Dienst auch von vielen Erwachsenen für den Kino- oder Theaterbesuch genutzt wird.

Strecken in Seitentäler nicht verkürzt

Der JG ist es zudem gelungen, die anfangs geplante Verkürzung der Strecken in die Seitentäler zu verhindern. Der Nightliner wird also auch weiterhin bis nach Reschen oder Salurn fahren, auch die Strecken ins Ahrntal, ins hintere Passeiertal und ins Sarntal bis Reinswald bleiben erhalten. In Gröden ist ein Ausbau der Strecke geplant: Der Nightliner wird in Zukunft bis nach Wolkenstein fahren.

stol

stol