In Rom gehen die Meinungen auseinander: Während Lega-Minister Matteo Salvini den Vorstoß ein Signal der „nationalen Befriedung“ nennt, rechnet der ehemalige Gesundheitsminister Roberto Speranza einen Verlust durch den Straferlass für den Staat von mindestens 100 Millionen Euro vor.<h3> „Der Straferlass untergräbt die Rechtstaatlichkeit“</h3>Auch in Südtirol sieht man den Straferlass ganz unterschiedlich. Gesundheitslandesrat Dr. Hubert Messner hat jedenfalls wenig Freude damit. Er kritisiert vielmehr, „der Straferlass untergräbt die Rechtstaatlichkeit, aber auch die Solidarität in der Gesellschaft und fördert die Polarisierung“. <h3> „Die Impfpflicht war von Anfang an falsch“</h3>Anders bewertet den Straferlass der Landtagsabgeordnete Andreas Colli (Wir Bürger): „Die Impfpflicht war von Anfang an falsch und so ist es richtig, dass man jetzt zumindest die Strafe erlässt“. Eigentlich habe Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das ja schon für das vergangene Jahr versprochen, jetzt sei es zum Glück eingetroffen.