Die britische Botschaft in Pjöngjang teilte am Freitag mit, einer ihrer Diplomaten sei bei dem Ausflug im Vergnügungspark Rungna dabei gewesen, ebenso wie weitere Diplomaten aus anderen Staaten.Es habe sich um eine Gelegenheit gehandelt, den Kontakt mit der nordkoreanischen Führung aufzunehmen und dabei die „kritische“ Auseinandersetzung mit Pjöngjang zu fördern.Das britische Außenministerium in London erklärte, ein Austausch mit der nordkoreanischen Führung sei von großer Bedeutung. Großbritannien arbeite mit Nordkorea in Hilfs-, Bildungs- und Kulturprojekten „zum Nutzen der nordkoreanischen Bevölkerung“ zusammen.Von nordkoreanischen Staatsmedien veröffentlichte Bilder hatten Kim Jong-un breit lächelnd in einem Fahrgeschäft gezeigt. Staatsmedien sind derzeit offenbar bemüht, das Bild eines sympathischen und volksnahen Machthabers zu vermitteln. So wurde kürzlich bekannt, dass Kim verheiratet ist, Bilder zeigten ihn bei mehreren Anlässen Arm in Arm mit seiner Frau – ein deutlicher Gegensatz zu dem Geheimnis, das um das Privatleben seines im Dezember verstorbenen Vaters Kim Jong-il gemacht wurde.Das international weitgehend isoliert Land hat unter Kim Jong-un dagegen keine Anstalten gemacht, seine Politik etwa in der Frage seines umstrittenen Atomprogramms oder seine feindselige Haltung gegenüber Südkorea und den USA zu ändern. apa/afp