Es gebe aber noch keine Entscheidung, wie sich die chinesische Regierung verhalten werde.In der Empfehlung der nordkoreanischen Seite an die ausländischen Botschaften in Pjöngjang habe es geheißen, dass bis Mittwoch noch bei einer Evakuierung der Diplomaten geholfen werden können, aber dass danach keine Unterstützung erwartet werden könne.Von deutscher Seite ist nach dpa-Informationen noch keine Entscheidung gefällt worden, was mit den rund 20 Mitarbeitern vor Ort geschehen soll.In einer Mitteilung der Botschaft in Seoul an die in Südkorea lebenden Deutschen hieß es mit Blick auf die Bedrohung durch Nordkorea, man beobachte die Lage weiter aufmerksam und stehe im ständigen Kontakt mit anderen Botschaften, insbesondere auch der anderen EU-Mitgliedsstaaten.Die gegenwärtigen Drohungen seien „wesentlich schärfer“ als früher, aber blieben bisher auf verbale Attacken beschränkt.Eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger werde aber bisher nicht gesehen.dpa