So wurden 2025 rund 2,67 Millionen Euro für Patienten aus Nicht-EU-Ländern verrechnet, davon wurden bisher aber nur 1,3 Millionen Euro eingehoben. Dies geht aus der Beantwortung von Rieders Landtagsanfrage durch Gesundheitslandesrat Dr. Hubert Messner hervor.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1275804_image" /></div> <BR /><BR />Und 2024 waren immerhin rund 2,53 Millionen Euro für Patienten aus Nicht-EU-Ländern nach Rettungsflügen verrechnet worden – bisher konnten aber nur 1,786 Millionen Euro von diesen Bürgern eingetrieben werden. „Bei aller Wichtigkeit des Tourismus sollte man doch auch alles anschauen, was der Tourismus kostet, damit man eine klare und richtige Rechnung machen kann“, meint Rieder. Die Team-K-Abgeordnete weist darauf hin, dass bei solchen Rettungseinsätzen auch sehr viele ehrenamtliche Bergretter im Einsatz stehen. <BR /><BR />Landesrat Dr. Hubert Messner teilt auf Anfrage mit, „dass der Sanitätsbetrieb stets bemüht ist, ausständige Beträge einzutreiben. Die Eintreibungen können über den Jahreswechsel gehen und für 2025 sind die Daten noch nicht definitiv, da der Haushaltsabschluss noch nicht erfolgt ist“, erklärt Dr. Messner.<BR /><BR />Auch nicht alle Südtiroler bezahlen den Rettungsflug, wenn man die Beantwortung der Landtagsanfrage durch Landesrat Messner liest: So wurden 2024 rund 89.500 Euro verrechnet – und 84.000 Euro gezahlt. Aber die Außenstände sind da vergleichsweise niedrig. Das Zahlungsreglement sieht vor, dass ein Südtiroler, der im Landesgesundheitsdienst eingeschrieben ist, für einen gerechtfertigten Einsatz mit dem Notarzthubschrauber 100 Euro an Ticket zahlen muss, für einen ungerechtfertigten Einsatz hingegen 1000 Euro. Für Patienten aus anderen Provinzen Italiens und für Touristen werden grundsätzlich 140 Euro pro Flugminute verrechnet. Laut dem Direktor von Heli Flugrettung Südtirol, Stefan Viehweider, erfolgt die Verrechnung über den Sanitätsbetrieb.