Dienstag, 30. Mai 2017

Notfallversorgung für entlegene Gebiete ausgebaut

Künftig können Allgemeinmediziner die Notfallversorgung vor Ort wieder unterstützen. Dies hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen.

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Foto: © shutterstock

Bekanntlich hatten bis zum negativen Entscheid des Kassationsgerichtshofes die Allgemeinmediziner in Gröden, im Vinschgau und im Pustertal die Notfallversorgung unterstützt, mit dem entsprechenden Urteil wurde diese Dienstleistung aber unterbrochen.

Im Zuge der Vertragsverhandlungen mit den Allgemeinmedizinern wurde auch diese Thematik besprochen und einvernehmlich festgelegt, dass die Notfallversorgung durch die Allgemeinmediziner wieder aufgenommen werden soll, sofern letztere bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Dazu gehören eine Aus- und Weiterbildung im Bereich der Notfallmedizin und die entsprechende Bereitschaftserklärung des Allgemeinmediziners. Während des Einsatzes muss der jeweilige Arzt zudem dafür sorgen, dass die von ihm übernommene Betreuungskontinuität gewährleistet wird.

Die Dienstvergütung für jeden Einsatz eines Allgemeinmediziners im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeit bei einer Notfallversorgung vor Ort, die über die Landesnotrufzentrale angefordert wurde, wird mit einer Pauschale abgegolten. 

lpa

stol