Der Regionalrat behandelt heute den 127 Mio. Euro schweren Nachtragshaushalt der Region und jenen des Regionalrats. Dass für die Vizepräsidentin der Regionalregierung, Giulia Zanotelli, ein mit 100.000 Euro dotierter Posten eines eigenen Kabinettchefs (angeblich der Trentiner Andrea Villotti) geschaffen werden soll, sorgt für schlechtes Blut. <BR /><BR />Zudem hat Präsident Roberto Pacher in Analogie einen Beschluss vorgelegt, der auch dem Vizepräsidenten des Regionalrats einen Kabinettschef zugesteht – derzeit Sepp Noggler.<h3> In 2 Jahren gibt es wieder Änderungen</h3> „Diese Kabinettchefs brauchen nicht die heutigen Vize, sondern die Präsidenten, die ihre Beamten behalten wollen, wenn sie in 2 Jahren Vize werden“, so Noggler. In 2 Jahren wird Pacher der Vize und Noggler Regionalratspräsident. <BR /><BR />In 2 Jahren scheidet Arno Kompatscher aus der Regionalregierung aus. Ihm sagt man nach, seine italienische Referentin Elisa Gentile zur Kabinettschefin in der Region berufen zu wollen. Dies gehe aber nur, wenn Gentile in 2 Jahren von Rosmarie Pamer übernommen werde, die Kompatscher dann in der Regionalregierung ersetzen wird. „Blödsinn“, sagt dazu Kompatscher.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65680628_quote" /><BR /><BR />Allemal droht die Opposition mit Obstruktion, um die Postenvermehrung zu verhindern – und die Mehrheit bröckelt. „Der Wunsch nach Kabinettchefs kommt aus dem Trentino. Wenn Landeshauptmann Fugatti das Anliegen reibungslos über die Bühne bringt, gut“, so Kompatscher. Man riskiere deswegen aber nicht die Verabschiedung des Nachtragshaushalts.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65680692_quote" /><BR /><BR />Eine befindet sich auf jeden Fall auf der Zielgeraden: Gabriele Morandell dürfte nächste Woche von Kompatscher in der Regionalregierung als neue Generalsekretärin der Regionalregierung vorgeschlagen werden. <BR /><BR />Die ehemalige Volksanwältin kandidierte bei der Landtagswahl für die SVP, weshalb die Opposition von „Versorgungsposten“ spricht. <BR /><BR />Das wiederum ärgert Kompatscher. „Bisher haben es sich die 2 Landeshauptleute einfach ausgemacht. Es brauchte kein geeignetes Curriculum. Es gab kein Kolloquium. Ich habe für beides gesorgt, weshalb der Vorwurf des Postenschachers nicht stimmt.“