Wie das Weiße Haus mitteilte, wollte Obama das Treffen am Sonntag während seines Besuchs im südafrikanischen Kapstadt ankündigen. Außerdem will der US-Präsident den afrikanischen Energiesektor mit Milliardensummen fördern.Nach Angaben des Weißen Hauses in Washington wollte Obama seine Vorhaben in einer Rede an der Universität Kapstadt am Sonntagabend (ab 18.00 Uhr) vorstellen. Bei dem Afrika-Gipfel handele es sich um das erste derartige Ereignis in den USA, sagte Obamas Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes.Der französische Präsident François Hollande hatte erst Ende Mai während der Feier zum 50. Jahrestag der Afrikanischen Union in Äthiopien zu einem Sicherheitsgipfel mit afrikanischen Staatschefs Ende des Jahres in Paris eingeladen.Obama will helfen, die Energieversorgung zu stabilisierenObamas Plan namens „Power Africa“ sieht Investitionen mit einem Umfang von sieben Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) zur Stabilisierung der Energieversorgung auf dem afrikanischen Kontinent vor. Die auf fünf Jahre angesetzten US-Investitionen sollen die Stromversorgung südlich der Sahara verbessern, wo vielfach Versorgungsengpässe und Stromausfälle an der Tagesordnung sind.Der Zugang zur Energieversorgung in dem Gebiet solle verdoppelt werden, hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses. Derzeit sind demnach zwei Drittel der Menschen südlich der Sahara ohne Stromversorgung.„Power Africa“ setze auf „Afrikas enormes Energiepotenzial, darunter neue Entdeckungen riesiger Öl- und Gasreserven, und das Potenzial, saubere Geothermie-, Wasserkraft-, Wind- und Solarenergie auszubauen“. Zu den Nutznießern der US-Investitionen sollen Äthiopien, Ghana, Kenia, Liberia, Nigeria und Tansania gehören.Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur müssten mehr als 300 Milliarden Dollar investiert werden, um bis 2030 allen Afrikanern südlich der Sahara Zugang zur Energieversorgung zu verschaffen.