„Die Parteien beziehen zwar weiterhin Steuergelder, allerdings nur dann, wenn der Steuerzahler der Partei selbst etwas von seiner zu entrichtenden Einkommenssteuer zukommen lassen will“, schreibt der SVP-Kammerabgeordnete Albrecht Plangger in einer Presseaussendung am Donnerstag.Zwei Promille könne der Steuerzahler künftig den Parteien zuschreiben – eine Regelung, die man bereits für die Unterstützung der Kirche oder andere gemeinnützige Vereine kenne.Eine weitere Möglichkeit, eine Partei künftig zu unterstützen, bestehe in einer Schenkung. „26 Prozent der Schenkungsbeträge von 30 Euro bis 30.000 Euro können steuerlich abgesetzt werden“, erklärt Plangger.Die SVP werde bei der Stimmenabgabe im Plenum am Donnerstag ihre Zustimmung zum Gesetzesentwurf ausdrücken, kündigte Plangger an.