Montag, 04. April 2016

Ölbohrungen-Referendum: Landesrat Theiner für Bohrungs-Stopp

Am 17. April findet in Italien das Referendum über die Öl- und Gasbohrungen an den italienischen Küsten statt. Umweltlandesrat Richard Theiner hat sich in einer Aussendung klar dafür ausgesprochen, die Ölbohrungen in Küstennähe einzustellen.

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Foto: © shutterstock

Das aufhebende Referendum über die Öl- und Gasbohrungen an den italienischen Küsten am Sonntag, 17. April wurde von neun Regionen in die Wege geleitetet. Es sieht die Abschaffung der gesetzlichen Bestimmung vor, die es den Erdöl- und Gaskonzernen ermöglicht, zeitlich unbegrenzt, bis zum Erschöpfen der Rohstoffvorkommen, Bohrungen innerhalb von zwölf Meilen Entfernung zur Küste vorzunehmen.

„Möchten Sie, dass bei Verfall der Konzessionen die bestehenden Ölbohrungen in den italienischen Gewässern gestoppt werden, auch wenn es noch Öl- und Gasvorkommen gibt?“, lautet die Frage, über die die Wähler am 17. April abstimmen können.

Umweltlandesrat Richard Theiner spricht sich für ein klares Ja und damit für den Stopp der Öl- und Gasbohrungen an den italienischen Küsten aus. „Die Weltklima-Konferenz im Dezember in Paris hat uns gezeigt, dass eine radikale Abkehr von den fossilen Brennstoffen nötig ist. Indem wir bei diesem Referendum abstimmen, können wir einen Beitrag dazu leisten“, erklärt Theiner.

Er teilt die Sorge der betroffenen Regionen und der Umweltschützer, die für eine zeitliche Begrenzung der Konzessionen eintreten. „Es geht um die Förderung alternativer erneuerbarer Energiequellen in Italien, die forciert werden muss und die ein Gebot der Stunde ist“, so Theiner. 

stol

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