Donnerstag, 24. März 2016

Österreichs Grenzkontrollen am Brenner verzögern sich

Der Stichtag für die von Österreich geplanten Kontrollen am Brenner läuft: Mit Anfang April sollte das so genannte Grenzmanagement beginnen. Doch vorerst ist davon nichts zu sehen.

Das so genannte Grenzmanagement, das Österreich ab dem 1. April auch am Brenner umsetzen wollte, verzögert sich.
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Das so genannte Grenzmanagement, das Österreich ab dem 1. April auch am Brenner umsetzen wollte, verzögert sich.

Das Konzept für die Kontrollen wurde von der Nordtiroler Landespolizeidirektion unter Direktor Helmut Tomac ausgearbeitet und ans österreichische Innenministerium geschickt.

Doch bis Mittwoch lag Tomac laut Tagblatt "Dolomiten" kein offizieller Auftrag des Ministeriums für die Kontrollen vor. Nach einer offiziellen Beauftragung, so hatte Tomac erklärt, seien etwa 6 bis 8 Wochen für die Vorbereitungen zu rechnen. Insofern dürften die Grenzkontrollen wohl kaum mit Anfang April starten.

Bis jetzt jedenfalls ist von entsprechenden Infrastrukturen nichts zu sehen. Weder wurden Absperrungen, Kontrollspuren und Gebäude bzw. Container für die Personenkontrollen errichtet, noch gibt es Betreuungseinrichtungen für eventuell zurückgewiesene Flüchtlinge.

stol/D

stol