Samstag, 16. September 2017

Offene Rechnung um Millionen aus Rom

Wie gewonnen, so zerronnen? Diese Angst treibt zur Zeit jene 4 Gemeinden um, die vor rund 3 Monaten von Rom 9,5 Millionen Euro erhalten haben – als Ausgleich dafür, dass sie Schulden vorzeitig getilgt haben. In Sorge und Zorn versetzt hat sie aber ein Brief der Gemeindeaufsicht, wonach dieses Geld bei der künftigen Finanzierung der jeweiligen Gemeinde einberechnet werde.

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Zur Erinnerung: Rom hat für Gemeinden, die Schulden bei der Depositenbank vorzeitig tilgen, einen Ausgleichsfonds eingerichtet. Mit diesem sollen Gemeinden die Pönalen für Zinsausfälle bestreiten können. Bozen, Meran, Kaltern und Pfitsch haben mit ihren Haushaltsüberschüssen vorzeitig zurückgezahlt und sind von Rom mit 9,5 Millionen Euro belohnt worden.

Bozen bekam 6,7 Millionen Euro, Meran 2,5 Millionen, die Marktgemeinde Kaltern 170.000 sowie Pfitsch 67.000 Euro.

Ein Brief von Marion Markart, Direktorin der Landesabteilung Örtliche Körperschaften vom 4. September versah diesen Geldsegen aber wieder mit einem Fragezeichen. Darin heißt es: „Wie von der Landesregierung bereits beschlossen, werden diese Zahlungen im Rahmen der Zusatzfinanzierung berücksichtigt.“

lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol