„Europa ist in erster Linie ein Friedensprojekt, das es zu schützen, zu verteidigen und weiter zu entwickeln gilt, um aus der reinen Wirtschaftsunion auch eine politische Union zu machen“, so die ehemalige RAI-Journalistin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.„Es braucht nicht weniger, sondern mehr Europa, im Sinne einer gemeinschaftlichen Arbeits- und Sozialpolitik. Zugleich muss Europa mit der menschlichen Vielfalt und jener der Natur sorgfältig umgehen“, unterstrich Brugger.Ein Ausweg aus der Krise könne nur im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgen, da der Weg des blinden Neoliberalismus bereits beschritten wurde – und in die jetzige Sackgasse geführt habe.„Solidarität, der Grundwert Europas, muss wieder zur Leitlinie europäischer Politik werden“, betonte die Kandidatin der Grünen und der darin waren sich bei der Pressekonferenz alle Anwesenden (darunter die lokale Führung der Grünen und der Liste „Tsipras“. „Oktavia Brugger ist innerhalb der Südtiroler Kandidaten für das Europaparlament die echte Neuigkeit, ein bekanntes und zugleich erfrischendes, politisch neues Gesicht. Sie ist die Alternative für alle ökosozialen, demokratischen, kritischen, aufgeschlossenen WählerInnen am 25. Mai“, so die Grünen am Mittwoch auf der Pressekonferenz in Bozen.