Samstag, 08. Juni 2019

„Omas gegen Rechts“ jetzt auch in Südtirol

„Omas gegen Rechts“ ist eine u¨berparteiliche Initiative, die einige nicht mehr ganz so junge Frauen – sogenannte „Omas“ – aus Wien kürzlich ins Leben gerufen haben und inzwischen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus regen Zuspruch findet. Diese Initiative möchte vor demokratiegefährdenden Entwicklungen vor allem in Europa warnen und aktiv Stellung beziehen.

„OMAS GEGEN RECHTS“ möchten ihre Enkelkinder vor bedrohlichen Entwicklungen wie wachsenden Antisemitismus, Rassismus und Faschismus schützen
Badge Local
„OMAS GEGEN RECHTS“ möchten ihre Enkelkinder vor bedrohlichen Entwicklungen wie wachsenden Antisemitismus, Rassismus und Faschismus schützen - Foto: © shutterstock

Die „Omas“ möchten, dass die Zukunft auch nächster Generationen friedlich, sozial ausgewogen, in einem pluralistischen, toleranten demokratischen Gesellschaftssystem verläuft. Es geht also um die Erhaltung der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa, um gleiche Rechte aller Frauen, Ma¨nner und Kinder, um geregelte und humane Behandlung von AsylwerberInnen und Flüchtlingen, um den Respekt und die Achtung allen Mitbu¨rgerinnen und Mitbu¨rgern gegenüber.

Es geht aber auch um soziale Standards, die von Eltern und Omas und Opas zum Teil bitter erka¨mpft wurden, sowie um die Erhaltung der Natur u.v.m. 

Auch Opas dürfen mitmachen

„OMAS GEGEN RECHTS“ möchten ihre Enkelkinder vor bedrohlichen Entwicklungen wie wachsenden Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und jegliche Form von Radikalismus schützen“ und möchten sich diesbezüglich ihrer Verantwortung nicht entziehen. Denn vielleicht werden Kinder und Enkel uns eines Tages fragen: Was habt Ihr getan?  

Natürlich können sich auch Opas, Kinder und Enkel können dieser Initiative anschließen. Das nächste Treffen für alle InteressentInnen findet am Dienstag, 2. Juli im Café Laurin in bozen um 19.00 uhr statt. Nach der Sommerpause treffen sich die „OMAS GEGEN RECHTS“ am Montag, 30.  September bei einem Vortrag von Prof. Paolo Renner zum Thema „Menschenrechte/Populismus“.

stol