Mittwoch, 11. November 2020

Open Arms: Boot mit 100 Migranten im Mittelmeer umgekippt

Im Mittelmeer sind rund 100 Menschen in Seenot geraten. Ein Schlauchboot, auf dem die Menschen unterwegs waren, sei umgekippt, berichtete die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Mittwoch in den sozialen Medien. Die Besatzung des Rettungsschiffes „Open Arms“ versuche nun die im Menschen, darunter ein Kind und ein Neugeborenes, aus dem Wasser zu retten, so die NGO.

Die Besatzung des Rettungsschiffes „Open Arms“ versuche nun die im Menschen aus dem Wasser zu retten.
Die Besatzung des Rettungsschiffes „Open Arms“ versuche nun die im Menschen aus dem Wasser zu retten. - Foto: © Open Arms Italy/Twitter
„Dies ist, was geschieht, wenn man Menschen tagelang im Meer sich selbst überlässt“, kritisierte die Hilfsorganisation, die ein Foto des Schlauchbootes mit den Menschen im Wasser postete.

Die Hilfsorganisation „Alarm Phone“ hatte zuvor berichtet, dass sich 275 Migranten an Bord von 4 Booten im zentralen Mittelmeer befinden.

Von einem Boot mit 80 Personen an Bord, die in der Nacht auf Mittwoch in internationalen Gewässern um Hilfe gebeten hatte, habe die Organisation den Kontakt verloren.

2 weitere Boote mit 75 bzw. 100 Menschen an Bord befinden sich demnach in maltesischen Gewässern, doch für sie sei keine Hilfe in Sicht, kritisierte die Organisation.

apa