Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner betont gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“, dass sich Südtirol noch nie in einer solchen Situation befunden habe. Jetzt müsse mit Vetternwirtschaft und Filz aufgeräumt werden. Neuwahlen seien der einzige richtige und vor allem saubere Weg.Andreas Pöder von der „BürgerUnion“ will die Neuwahlen gleichzeitig mit den Parlamentswahlen ansetzen. Es gebe kein System Südtirol, aber ein System Edelweiß, welches bei den Wahlen sicherlich eine Abfuhr erleiden werde, zeigt er sich überzeugt.Hans Heiss, Landtagsabgeordneter der Grünen, sieht die politische Lage in Südtirol „extrem problematisch“ und fordert den Landeshauptmann auf, baldmöglichst den Zeitpunkt seines Rücktrittes zu benennen. Durnwalder sei bis zu den Wahlen Ende 2013 nicht mehr haltbar, so Heiss gegenüber den „Dolomiten“.Eva Klotz, für die „Südtiroler Freiheit“ im Landtag, sieht die gesamte Landesregierung angegriffen und fordert eine moralische Beschränkung der SVP.Kein SVP-Landesrat, der derzeit in der Regierung sitze, dürfe in der nächsten Legislaturperiode noch vertreten sein. Außerdem appelliert sie daran, dass wieder der Bürger Souverän in Südtirol werden müsse.stol