Das Treffen von Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Regierungschef Mario Monti hat laut den Landtagsabgeordneten der Bewegung "Süd-Tiroler Freiheit", Eva Klotz und Sven Knoll, keinerlei konkretes Ergebnis erbracht.Außer des Meinungsaustausches und Willensbekundungen seien keinerlei Verbindlichkeiten, keinerlei Garantien für die Einhaltung des Mailänder Abkommens herausgekommen.„Im Grunde hat die SVP Rom mit diesem Treffen nur einmal mehr ihre Treue und Opferbereitschaft versichert. Insgesamt also ein unwürdiger Gang auch für Autonomisten“, so die Landtagsabgeordneten.Deshalb fordern Eva Klotz und Sven Knoll die Führungsspitze der SVP auf, „nicht mit Rom, sondern mit dem eigenen Volk eine neue Phase einzuleiten, und zwar jene, mit welcher man Land und Leute von der römischen Abhängigkeit befreit.“„Stiefelstaat den Rücken kehren“Auch die Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen, Ulli Mair, bedauert in einer Aussendung die Tatsache, „dass Landeshauptmann Durnwalder viel lieber nach Rom pilgert, um bei Monti dafür zu betteln, dass er unsere Autonomie nicht beschneidet und den Römern seine persönliche Wunschliste vorträgt, als dem Stiefelstaat endlich den Rücken zu kehren und Südtirol die Möglichkeit bietet, einen eigenen, unabhängigen und vor allem freien Weg zu gehen.“Laut Maier sei der einzige Wunsch, den ein "verantwortungsbewusster und visionärer Landeshauptmann" stellvertretend für die Südtiroler aller drei Sprachgruppen in Rom vorzubringen habe, die Selbstbestimmung als Weg zum Ziel eines unabhängigen Freistaates Südtirol und die Aufforderung, für die Italiener im Lande die Schutzmacht zu übernehmen und ihnen die doppelte Staatsbürgerschaft zu ermöglichen.Gleichzeitig fragt sich die Abgeordnete, wann die SVP endlich aufwache, dem Staat kameradschaftlich und in aller Form Adieu sage und den Volksgruppen im Lande die Möglichkeit, die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen, ermögliche.