Bei der Wahl am Sonntag hatte die konservative Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar eine Zweidrittelmehrheit im Parlament errungen, was dem künftigen Regierungschef grundlegende Reformen ermöglicht. Magyar löst damit den EU-kritischen und Kreml-freundlichen Ministerpräsidenten Orban nach 16 Jahren an der Macht ab.<BR /><BR />Orban sagte in dem Interview auf dem Youtube-Kanal Patriota, er versuche, „irgendwie diesen Schock zu überwinden“. Als Parteivorsitzender übernehme er die „volle Verantwortung“.<BR /><BR />Magyar hatte nach seinem Wahlsieg umfassende Reformen und einen „vollständigen Regimewechsel“ angekündigt. Das neu gewählte Parlament soll laut nach seinen Angaben Anfang Mai erstmals zusammenkommen.