Es handle sich um ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und einen aktuellen Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR.<BR /><BR />Die 39-jährige Anastasija Beresowska, die einen Wohnsitz im deutschen Bundesland Hessen hatte, stand auf der Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation Interpol. Sie wurde wegen des Anschlags gesucht, bei dem Ende Juni im Fürstentum Monaco laut Ermittlerkreisen der ukrainischstämmige Unternehmer und Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13-jährige Sohn des Paars verletzt wurden.<h3> Unternehmer wegen Geschäften auf der Krim sanktioniert</h3>Jermolajew hatte sich in der ostukrainischen Stadt Dnipro als skrupelloser Immobilienunternehmer einen Namen gemacht. Der Geschäftsmann, der die ukrainische Staatsbürgerschaft schon vor Jahren abgegeben hat und nun zypriotischer Staatsbürger ist, zählte jahrelang zu den 100 reichsten Menschen in der Ukraine.<BR /><BR />In der Ukraine zählt Jermolajew zum sogenannten „Monaco-Bataillon“, einer Gruppe von Geschäftsleuten und früheren Oligarchen, die sich nach Beginn des Kriegs gegen Russland an der Mittelmeerküste niedergelassen haben. Seit 2023 unterliegt Jermolajew in der Ukraine Sanktionen wegen geschäftlicher Aktivitäten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim.<BR /><BR />Nach dem Paketbomben-Anschlag in Monaco hatten in Hessen Spezialeinsatzkräfte und andere Polizeibeamte die Wohnung der Verdächtigen im Main-Taunus-Kreis durchsucht. Auch ein von der Verdächtigen genutztes Fahrzeug wurde durchsucht und beschlagnahmt.