„Der Hartnäckigkeit des Bösen stehe die ewige Gerechtigkeit Gottes gegenüber, die neues Leben schenke“, sagte Leo XIV. bei der Messe im Stade Louis II des Fußballklubs AS Monaco. <BR /><BR />Unter den Anwesenden waren auch Fürst Albert II. und Fürstin Charlène mit ihren Kindern Gabriella und Jacques sowie weitere Mitglieder der Familie Grimaldi. Albert hatte den Papst im Jänner bei einer Audienz im Vatikan ins zweitkleinste Land der Welt eingeladen, wo der Katholizismus Staatsreligion ist. Etwa 80 Prozent der rund 38.500 Einwohner des sehr wohlhabenden und multikulturellen Landes sind katholisch.<h3> Erster Papstbesuch seit 500 Jahren</h3>In Monaco säumten zahlreiche Menschen die Straßen, um den Papst zu begrüßen. Fahnen in den gelb-weißen Farben des Vatikan schmückten als Zeichen des Willkommens den Weg bis zum Fürstenpalast. Angeführt wurde der Konvoi vom Fahrzeug des Fürstenpaares. Vom Balkon des Palastes aus hielt Leo XIV. seine Rede.<BR /><BR />Es ist das erste Mal seit fast 500 Jahren, dass ein Papst Monaco besucht. 1538 machte Paul III. nach den französisch-spanischen Friedensverhandlungen in Nizza Station im Fürstentum. Der eintägige Besuch in Monaco ist die zweite Auslandsreise des seit Mai 2025 amtierenden Kirchenoberhauptes. Seine erste Reise führte ihn Ende November für sechs Tage in die Türkei und in den Libanon. <BR /><BR />Am frühen Abend befand sich Leo XIV. auf dem Rückflug Richtung Vatikan. Am Sonntag feiert der Papst die Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz, die die Karwoche einleitet und für ihn bis Ostern (5./6. April) ein umfangreiches Programm bereithält.