Wie internationale Medien berichteten, war Menjivar-Ayala im Jahr 1990 als 20-jähriger Flüchtling aus El Salvador im Kofferraum eines Autos illegal über die mexikanische Grenze bei Tijuana in die USA eingereist. Der Geistliche wird nun Bischof von Wheeling-Charleston, das den gesamten US-Bundesstaat West Virginia umfasst. West Virginia gilt als Hochburg der Republikaner. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 gingen 70 Prozent der abgegebenen Stimmen dort an Donald Trump.<BR /><BR />Der designierte Bischof und sein Vorgänger Mark Brennan kündigten den Personalwechsel an der Spitze der Diözese am Freitag in einer Pressekonferenz in Wheeling-Charleston an. Dabei betonte Menjivar-Ayala, seine „einzige Agenda“ bestehe darin, den Menschen zu dienen und „gemeinsam im Glauben und in der Treue zu Christus zu wachsen.“<BR /><BR />Vor seiner Versetzung nach West Virginia wirkte Menjivar-Ayala dreieinhalb Jahre als Weihbischof in der US-Hauptstadt Washington DC. Er war damals der erste aus Mittelamerika stammende Bischof in den USA. Die Provinz Chalatenango in El Salvador, aus der Menjivar-Ayala stammt, war in den 1980er-Jahren Schauplatz blutiger Konflikte des Bürgerkriegs in El Salvador.