Mittwoch, 04. September 2019

Papst Franziskus beginnt Afrikareise

Papst Franziskus brach am Mittwoch um 8 Uhr zu einer Reise nach Afrika auf. Die Route führt nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius - Länder, in denen Franziskus bisher noch nicht war. Diese sind stark vom Klimawandel bedroht. Die Zerstörung der Umwelt und die Erderwärmung stehen für Franziskus im Zentrum seines Pontifikats. Dazu hatte er 2015 schon die Enzyklika „Laudato si'“ veröffentlicht.

Papst Franziskus startete am Mittwoch Früh von Roms Flughafen Fiumicino aus in Richtung Mosambik.
Papst Franziskus startete am Mittwoch Früh von Roms Flughafen Fiumicino aus in Richtung Mosambik. - Foto: © APA/AFP

Erste Station ist am Mittwoch (18.30 Uhr) Maputo, die Hauptstadt Mosambiks. Das Land wurde in diesem Jahr von den Zyklonen „Idai“ und „Kenneth“ heimgesucht. In der früheren portugiesischen Kolonie sind noch rund 28 Prozent der knapp 30 Millionen Einwohner Katholiken. Madagaskar, die nächste Etappe, zählt wie Mosambik zu den ärmsten Ländern der Welt. Laut Weltbank erlebt die viertgrößte Insel der Welt im Durchschnitt drei Zyklone pro Jahr.

Auch das östlich von Madagaskar im Indischen Ozean gelegene Urlaubsparadies Mauritius wird von Wirbelstürmen und steigendem Meeresspiegel bedroht. Das Volk von Mauritius sei durch die Begegnung verschiedener Ethnien entstanden und genieße deshalb den Reichtum verschiedener kultureller und auch religiöser Traditionen, sagte Franziskus am Dienstag in einer Videobotschaft.

apa

stol