Mittwoch, 25. August 2021

Papst kritisiert Heuchelei in der Kirche – Beten für Erdbebenopfer

Papst Franziskus hat Heuchler in der Kirche kritisiert und der Erdbebenopfer in Mittelitalien vor rund 5 Jahren gedacht.

Papst Franziskus gedachte der Erdbebenopfer.
Papst Franziskus gedachte der Erdbebenopfer. - Foto: © APA/afp / VINCENZO PINTO
Heuchler seien Menschen, die sich verstellten, schmeichelten und täuschten und nicht den Mut hätten, sich der Wahrheit zu stellen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Generalaudienz am Mittwoch.

„Heuchelei in der Kirche ist besonders abscheulich“, erklärte der 84-Jährige. Dies komme aber auch am Arbeitsplatz oder in der Politik vor. Heuchler könnten nicht wahrhaftig lieben und beschränkten sich darauf, aus Egoismus zu leben und das, was in ihren Herzen sei, nicht transparent zu zeigen.

Der Argentinier gedachte außerdem der Opfer des Erdbebens in Mittelitalien vor rund 5 Jahren. Am 24. August 2016 bebte dort die Erde. Symbolisch für die Katastrophe stand unter anderem die Gemeinde Amatrice, wo am Dienstag Vertreter aus Politik und Gesellschaft der Opfer gedachten. Franziskus forderte die Menschen auf, voller Hoffnung nach vorn zu blicken.

Mit den Hilfen der Institutionen und Behörden solle die Wiedergeburt in den Gemeinden demonstriert werden. Bei dem nächtlichen Erdbeben kamen damals rund 300 Menschen ums Leben. Tausende wurden obdachlos. Der Wiederaufbau kam nur schleppend voran. Noch heute sind in vielen Gemeinden die Zerstörungen sichtbar.

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apa