Mittwoch, 14. Oktober 2020

Papst ruft Pilger zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen auf

Der Papst hat bei der Generalaudienz am Mittwoch die Pilger aufgerufen, sich an die Anti-Covid-Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Er entschuldigte sich dafür, dass er sich nicht den Pilgern nähere, um sie zu begrüßen, wie es in den Zeiten vor der Pandemie der Fall war.

„Wenn wir uns alle an die Vorschriften der Behörden halten, können wir dazu beitragen, dass diese Pandemie zu Ende geht“, sagt Papst Franziskus.
„Wenn wir uns alle an die Vorschriften der Behörden halten, können wir dazu beitragen, dass diese Pandemie zu Ende geht“, sagt Papst Franziskus. - Foto: © ANSA / MAURIZIO BRAMBATTI BT
„Es ist besser Distanz zu bewahren. Ich grüße euch von der Ferne. Wenn wir uns alle an die Vorschriften der Behörden halten, können wir dazu beitragen, dass diese Pandemie zu Ende geht“, sagte der Heilige Vater.

Die wöchentliche Begegnung mit den Rom-Pilgern fand wieder in der großen vatikanischen Audienzhalle „Nervi“ neben dem Petersdom statt. Der Papst betrat den Saal, ohne wie üblich die Pilger zu begrüßen. Damit wollte er Menschenandrang und zu nahen Kontakt vermeiden.
Vor Beginn der Audienz traf Franziskus die Eltern von Priester Roberto Malgesini, einen im September in Como von einem Obdachlosen erstochenen Pfarrer. „Ihr Sohn hat das Leben im Dienst für die Armen geopfert“, sagte der Heilige Vater.

Malgesini war im Zentrum der Stadt Como von einem Obdachlosen erstochen worden, den er selbst betreut hatte. Der Geistliche war gerade dabei, Essen an Bedürftige zu verteilen, als ihn der Mann attackierte. Die Herkunft des Täters, ein Tunesier ohne Aufenthaltserlaubnis, löste in Italien eine heftige Debatte über die Migrationspolitik der Regierung aus.

apa