Die Abgeordneten gaben jedenfalls eine klägliche Figur ab, weil gleich zu Beginn der Legislatur darüber gestritten wurde, ob sie – wie die Landesbediensteten – 40 Euro für einen Stellplatz zahlen sollen. Schließlich müssten Mitglieder der Landesregierung und des Landtagspräsidiums diese Gebühr nicht entrichten. <BR /><BR />Und so kommt es jetzt auch: „Ab dem neuen Jahr zahlen die Mitglieder des Landtagspräsidiums selbstverständlich auch ihre 40 Euro“, stellt Landtagspräsident Sepp Noggler klar. Mehrere Landesräte betonten gegenüber den „Dolomiten“, dass sie bereits seit 5 Jahren für ihren Stellplatz eine Gebühr von 40 Euro entrichten. Einige kommen öfters, andere kaum mit dem privaten Fahrzeug nach Bozen.<h3> 2 Varianten für Abgeordnete</h3>Was die Abgeordneten betrifft, so stehen ihnen laut Noggler diese Möglichkeiten offen: Entweder wie bisher ein Parkticket lösen, die Parkgebühr entrichten und sich den Betrag vom Landtag zurückerstatten lassen. Das sei aber nur für Sitzungen möglich.<BR /><BR /> Oder, Variante 2: 40 Euro locker zu machen und damit werktags einen Stellplatz haben. Fast alle Fraktionssprecher waren mit Variante 2 einverstanden. „Es ist ja nur eine Möglichkeit und kein Muss“, so Noggler.<BR /><BR /> Einige Abgeordnete – darunter Sven Knoll sowie Mandatare der SVP – hätten zudem angefragt, ob es möglich wäre, den Stellplatz gegen einen Aufpreis auch am Wochenende zu nutzen. Das soll nun mit dem Parkplatzbetreiber ausgelotet werden. Bei Landesangestellten gilt das günstige Angebot nur für die Werktage Montag bis Freitag. „Wir werden jetzt aber auch die Möglichkeit einer Erweiterung am Wochenende ausloten“, so Noggler.<BR /><BR /><BR />