Allerdings haben die politischen Loyalitäten wie in Europa auch in Australien zuletzt abgenommen, weshalb Experten auch kleineren Parteien und unabhängigen Kandidaten Chancen einräumen. Wahlentscheidend könnte dieses Mal erstmals das Thema Klimaschutz sein. Dazu trugen auch die schweren Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren in den vergangenen Monaten bei.Wahlpflicht: Bürger müssen Wählen In Australien herrscht Wahlpflicht. Rund 17 Millionen Bürger müssen demnach ihre Stimme abgeben. Wer ohne triftigen Grund nicht zur Abstimmung geht, muss 20 australische Dollar (12,32 Euro) Strafe zahlen. 2016 lag die Wahlbeteiligung bei 91 Prozent. Gewählt wird alle 3 Jahre.Neu zu besetzen sind 151 Sitze im Unterhaus. Mit ersten Ergebnissen von Nachwahlbefragungen wird gegen 18 Uhr Ortszeit gerechnet.Die größte Partei innerhalb einer Regierungskoalition stellt automatisch den Premierminister. Wechselt die Parteispitze, wechselt somit auch der Regierungschef. Dies führte dazu, dass Australien in den vergangenen elf Jahren sechs verschiedene Premierminister hatte.apa/ag.