17 Parteien haben noch 2 Tage Zeit, um mit Änderung ihrem Symbol doch noch bei den Wahlen eine Chance zu geben. Zu denjenigen, die die Prüfung nicht bestanden haben, gehört die Liste des Ex-Staatsanwalts Luca Palamara sowie die Linkspartei „Unione Popolare“ mit dem ehemaligen neapolitanischen Bürgermeister Luigi De Magistris als Spitzenkandidat. <BR /><BR />Ebenfalls abgelehnt wurde das Symbol der Bewegung „Italiener mit Draghi“, die wie die Regierung dieser Tage bestätigte, nicht vom scheidenden Premier Mario Draghi unterstützt wird. Ebenfalls ausgeschlossen wurden die Symbole der Bewegung „Libertas“, des „Partito dei pensionari“ sowie der Gruppierungen „Pensiero e Azione“ und „Popolo Partite Iva“.<BR /><BR />Am kommenden Sonntag und Montag müssen die Parteien den bei den Berufungsgerichten eingerichteten zentralen Wahlbüros die Wahllisten hinterlegen. Einige Parteien, die zum ersten Mal an den Parlamentswahlen teilnehmen, können noch bis Sonntag Unterschriften zur Unterstützung ihrer Wahllisten sammeln.<BR /><BR /> Inzwischen feilen die Parteien an ihrem Wahlprogramm. Die Chefin von Fratelli d´Italia, Giorgia Meloni, bezeichnete die Mindestsicherung „Reddito di cittadinanza“ als gescheiterte Maßnahme zur Armutsbekämpfung, die ihre Partei im Fall eines Wahlsieges nicht mehr finanzieren wird. Forza Italia-Vorsitzender Silvio Berlusconi will im Fall eines Wahlerfolgs eine Justizreform durchsetzen, demnach bei Freisprüche keine Berufung mehr beantragt werden kann.