Die Freiheitlichen treten in Kammer und allen drei Senatswahlkreisen zur Parlamentswahl an. Listenführer für die Kammer wird Ex-Obmann Pius Leitner.Im Senat geht der Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker (Wahlkreis Meran/Vinschgau) ins Rennen; weiters treten für den Senat Christian Trafoier (Bozen/Unterland) und Peter Pichler (Eisacktal/Wipptal) an.Die Partei müsste in der Region 20 Prozent der Stimmen erreichen, um an der Mandatszuteilung teilzunehmen."Freistaat als Ziel""Die Freiheitlichen stehen für eine unabhängige und blockfreie Politik. Uns geht es um eine Südtiroler Vertretung in Rom und nicht um römische Vertreter in Südtirol. Wir sehen uns dazu verpflichtet, unser Land zu retten, nicht den Staat oder die SVP-Parteikasse", so Leitner am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Bozen.Das Ziel seiner Partei bleibe der Freistaat Südtirol mit allen drei Volksgruppen. "Dafür wollen wir auch im römischen Parlament offen auftreten und werben. Bis zu diesem Freistaat gilt es zusätzliche Zuständigkeiten für Südtirol herauszuholen. Wir treten nicht nur mit einem klaren Programm, sondern auch mit einer kompetenten Kandidatenliste für Kammer und Senat an. Wer letztlich Südtirol in Rom vertritt, entscheidet der Wähler und nicht die SVP", betonte Leitner.