Mittwoch, 12. Januar 2022

Patrone für Fugatti: Verurteilung und Solidarität von Mattei

Nachdem am Dienstag dem Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti ein Umschlag mit einem Projektil einer Schusswaffe zugesandt worden ist, spricht ihm die Südtiroler Landtagspräsidentin Rita Mattei ihre Solidarität aus.

„Es ist äußerst bedenklich, dass man sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Pandemie zu so schwerwiegenden Aktionen hinreißen lässt“, erklärte Landtagspräsidentin Rita Mattei.
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„Es ist äußerst bedenklich, dass man sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Pandemie zu so schwerwiegenden Aktionen hinreißen lässt“, erklärte Landtagspräsidentin Rita Mattei. - Foto: © DLife-Matteo Groppo
„Der schwerwiegende Einschüchterungsversuch gegen den Präsidenten der Autonomen Provinz Trient und der Region, Maurizio Fugatti, ist auf das Schärfste zu verurteilen“, erklärt Landtagspräsidentin Rita Mattei im Hinblick auf das Projektil, das in einem an den Landeshauptmann des Trentino adressierten Briefumschlag gefunden wurde.

„Ich versichere Landeshauptmann Fugatti meine volle Solidarität und Unterstützung und bin mir sicher, dass er sich durch eine solche feige Aktion nicht einschüchtern lassen wird. Gleichzeitig bringe ich meine große Bestürzung über die Motivation der Urheber der Drohung zum Ausdruck, die offenbar von No-Vax-Kreisen herrührt: Es ist äußerst bedenklich, dass man sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Pandemie zu so schwerwiegenden Aktionen hinreißen lässt“, so Mattei.

Die Landtagspräsidentin appelliert an alle Bürger, bei der Verteidigung ihrer Standpunkte auf dem Weg des korrekten und friedlichen Dialogs zu bleiben: „Drohungen wie die an Präsident Fugatti schaden nicht nur den Betroffenen, sondern auch dem friedlichen Zusammenleben der gesamten Zivilgesellschaft.“

stol