„Es braucht nicht Höhenflüge und Versprechungen, sondern man muss beim Kleinen anfangen.“<BR /><BR /><BR /><b>Frau Bacher, überrascht, dass Sie jetzt doch noch in den Landtag nachrücken?</b><BR />Paula Bacher: Schon nach der Wahl haben einige zu mir gesagt: Du wirst sehen, du kommst sicher noch in den Landtag. Mir war das immer recht egal, weil ich mich auch in Brixen wohlfühle. Und ich bin es gewohnt, das einzuhalten, was ich zusage.<BR /><BR /><b>Als Brixner Gemeinderätin haben Sie dort aber auch einen Wählerauftrag...</b><BR />Bacher: Aufgrund der Mandatsbeschränkung durfte ich nach 15 Jahren nicht mehr in den Stadtrat und habe trotzdem für den Gemeinderat kandidiert. Zuvor hatte ich ja zugesagt, für ein Landtagsmandat bereitzustehen. Jetzt muss ich in Brixen eben alles zurücklegen, auch mein Amt als Referentin in der Bezirksgemeinschaft. <BR /><BR /><b>Mit Ihnen sitzen bald 3 Abgeordnete aus dem Eisacktal im Landtag. Ein Plus für diesen Bezirk?</b><BR />Bacher: Sicher ist es besser, wenn wir zu dritt sind. Ich möchte mich aber generell für die Belange der Senioren einsetzen. Und dieses Engagement geht weit über das Eisacktal hinaus, betrifft die Senioren im ganzen Land. <BR /><BR /><b>Was erwarten Sie sich für Ihr Amt im Landtag?</b><BR />Bacher: Ich bin ein alter Hase in der Politik und werde es im Landtag ebenso halten wie in der Gemeindepolitik: Es braucht keine Höhenflüge und große Versprechungen. Mir geht es um Verlässlichkeit, darum, auch die kleinen Dinge ernst zu nehmen, die an mich herangetragen werden. <BR /><BR /><b>So manch einer fordert nach dem Fall Jasmin Ladurner einen anderen Politikstil...</b><BR />Bacher: Ja, den bräuchte es wohl. Ein bisschen mehr Bodenständigkeit täte sicher allen gut. Wie gesagt: Weniger Höhenflüge und Versprechungen, sondern ein offenes Ohr für die Leute.