Die oberste Priorität bestehe darin, die Bürger bei dieser Entscheidung direkt miteinzubeziehen, „sprich eine befragende Volksabstimmung abzuhalten oder andere im Gemeindestatut vorgesehenen Instrumente der Bürgerbeteiligung einzusetzen“, so der PD-Ortskreis Meran nach einer Versammlung des Vorstands zu diesem Thema.Ein Spielkasino bedeute, neben den vielen damit verbundenen Gefahren wie etwa Geldwäsche, „eine negative Herabsetzung der Seele der Stadt.“Deshalb dürfe eine derart einschneidende Entscheidung nicht über die Köpfe der Meraner hinweg gefällt werden, so der PD.Die Vorstellung eines Gesetzentwurfes - ausgerechnet über die Eröffnung eines Spielkasinos - als erster Akt der neugewählten SVP-Senatoren Karl Zeller und Hans Berger sei fehl am Platze. Es handle sich dabei um eine augenscheinliche Schizophrenie, da andererseits die Volkspartei sich bemüht gezeigt habe, die Probleme rund um die Spielsucht einzugrenzen und ernstzunehmen. stol