Montag, 14. März 2022

Perathoner: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“

Nach der Anhörung im Zuge der Abhör-Affäre durch eine vierköpfige SVP-Kommission hat der Bozner SVP-Bezirksobmann Christoph Perathoner Stellung genommen. In einer Aussendung teilt er mit, dass er sich nichts vorzuwerfen habe, er habe immer „nach Recht und Gesetz“ gehandelt.

Der Bozner SVP-Bezirksobmann Christoph Perathoner

„Gegen meine Person wurde im erwähnten Zusammenhang weder von der Staatsanwaltschaft ermittelt, noch wurde ich als Zeuge geführt“, schreibt Perathoner.

Viele Personen seien von der Staatsanwaltschaft abgehört worden, um die genannten Sachverhalte zu klären. „Da einige dieser unter Verdacht stehenden Personen mit mir telefoniert hatten, kamen auch vertrauliche Aussagen von mir in die Abhörprotokolle.“ Diese Abhörprotokolle und sogar die dazugehörigen Audio-Dateien seien verbotenerweise veröffentlicht worden. „Ich habe mich darin an einigen wenigen Stellen despektierlich über Parteikollegen geäußert. So etwas ist in der politischen, ja menschlichen Realität, nichts Ungewöhnliches. Sollte ich aber damit jemand persönlich in seinen Gefühlen verletzt haben, tut es mir leid. Bei den Betroffenen, von denen ich weiß, habe ich mich bereits entschuldigt. Auch das habe ich heute gegenüber der Kommission bekräftigt“, schreibt Perathoner.

Ansonsten habe er „überzeugend darlegen können“, dass er „immer nach Recht und Gesetz gehandelt“ habe und sich nichts vorzuwerfen habe.

Sein Amt als Obmann des SVP-Bezirkes Bozen Stadt und Land habe er stets „mit großem persönlichen Einsatz zum Wohle der Sammelpartei der deutschen und ladinischen Minderheit ausgeübt“, diese Aufgabe ernst genommen und „alle entsprechenden Regelungen“ eingehalten.

Perathoner schreibt: „Die SVP konnte in Südtirol viel Positives bewirken – für das Land, für die Leute. An diese Erfolge sollten wir anknüpfen, und deshalb werde ich auch erneut für mein Amt kandidieren.“ Der Zuspruch viele SVP-Kolleginnen und Kollegen hätten ihn in diesem Entschluss bestärkt.

stol

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