Freitag, 27. März 2015

Petition gegen Schlossgarage Bruneck gestartet

Drei Parteien - ein Strang: PD, Bürgerliste und Grüne verleihen ihrem Zweifel zum Projekt “Garage Schlosswiese" nun geschlossen Ausdruck. Eine Online-Petition um den Gemeindeausschuss und den Bürgermeister dazu bringen, die Diskussion über den Standort wieder zu eröffnen.

Das Projekt "Garage Schlosswiese" in Bruneck ist drei Parteien ein Dorn im Auge.
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Das Projekt "Garage Schlosswiese" in Bruneck ist drei Parteien ein Dorn im Auge. - Foto: © STOL

Von allen Seiten seien Zweifel zum Projekt “Garage Schlosswiese" laut geworden, schreiben die Parteien in einer Aussendung. Die Gemeinderäte der Demokratischen Partei, der Bürgerliste und der Grünen betonen, dass verschiedene Studien die Schlosskurve als funktionellere und geignetere Alternative sehen, um den Verkehr aus Reischach einzudämmen.

Obwohl alle Fakten für das Projekt der Schlosskurve sprächen, wolle Bürgermeister Griessmair weiterhin das Projekt der Schlosswiese durchziehen. Der Bürgermeister lasse sich nicht auf die Diskussion ein und schiebe alles auf die Entscheidung des vorherigen Gemeindeausschusses unter Bürgermeister Tschurtschenthaler.
Diese Entscheidung sei jedoch nicht bindend, weil sich die Gemeinde dadurch auf keine vertragliche Verpflichtung festgelegt habe, heißt es in dem Schreiben.

Seit Jahren verhandle die Gemeinde mit den Grundbesitzern der Familie Pobitzer, ohne irgendein konkretes Ergebnis zu liefern. Die Gründe, weshalb man auf die Schlosswiese beharre, seien nach wie vorher rätselhaft.

Verschwendung öffentlicher Gelder vorbeugen - Referendum

Für die Opposition erfordere das Ausmaß des Bauprojektes ein offenes und transparentes Vorgehen der Gemeinde, welches zu einer objektive Entscheidung führen müsse, damit es zu keiner Verschwendung öffentlicher Gelder kommt.

Deswegen fordert die Opposition eine eingehende Konfrontation über die gesamten technischen Aspekte und eine trasparente Verhandlung beim Erwerb der Grundstücke. "Falls man feststellen sollte, dass das Verfahren sich nicht an die Kriterien der Demokratie und der administrativen Transparenz halten sollte, will man auf ein Referendum anstreben", so die Parteien unisono.

Im Rahmen von Info-Tagen hätten viele Menschen die Ansicht geteilt, das Projekt zu überdenken. Der letzte Info-Tag findet am 28. März (10 und 12.30 Uhr) auf dem Gilmplatz in Bruneck statt.

stol

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