Montag, 16. Januar 2017

Pflege: Ausgaben des Landes steigen weiter an

„Die Pflegesicherung ist sicher“, hat Landeshauptmann Arno Kompatscher in Anlehnung an den berühmten Sager des ehemaligen bundesdeutschen Arbeitsministers Norbert Blüm gesagt. 2017 muss der Finanzlandesrat mindestens 2 bis 4 Millionen Euro drauflegen. Und Kompatscher will vorbauen, wenn seine Baby-Boomer-Generation alt und pflegebedürftig ist.

Im September 2007 ist das Landesgesetz zur Pflegesicherung verabschiedet worden und feiert heuer sein 10-jähriges Bestehen.
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Im September 2007 ist das Landesgesetz zur Pflegesicherung verabschiedet worden und feiert heuer sein 10-jähriges Bestehen.

Im September 2007 war das Landesgesetz zur Pflegesicherung verabschiedet worden und feiert heuer sein 10-jähriges Bestehen. Die Kostenkurve zeigt beständig nach oben - der Ausgabenknick 2013 hängt laut Landeshauptmann mit Änderungen in den Auszahlungsmodalitäten an die Seniorenwohnheime zusammen. Derzeit erhalten 11.300 Menschen ein Pflegegeld, die zu Hause betreut werden; weitere 4100 Pflegegeld-Bezieher wohnen in Seniorenwohnheimen.

„Für den heutigen Zeitpunkt wurden von den damaligen Hochrechnungen Ausgaben von bis zu 220 Millionen Euro verangeschlagt. Im Landeshaushalt 2017 sind 204 Millionen Euro für die Pflegesicherung vorgesehen.“ Und hält fest: „Wie beim Zusatzrentenfonds brauchen wir einen Zusatzpflegefonds, ein zweites Standbein, um die Kosten der Pflege bestreiten zu können.“

lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol