Silvio Berlusconi habe die Wahlen 2008 mit dem Versprechen radikaler Steuersenkungen gewonnen und die Regierung Prodi als „kommunistische Steuerplage“ gebrandmarkt, so Pichler Rolle. In der bisher zweijährigen Amtszeit sei aber gar nichts geschehen, der Steuerdruck sei unvermindert hoch, ebenso die Lohnnebenkosten. Vor allem Arbeiter und Rentner litten unter erheblichem Kaufkraftverlust, so der SVP-Landtagsabgeordnete.Aber wohl auch die Wirtschaft sei von der Immobilität der Regierung Berlusconi enttäuscht. Die beiden Gewerkschaften täten deshalb gut daran, gegen die Resignation und Gleichgültigkeit ein starkes Signal zu setzen, so Pichler Rolle.