Mittwoch, 25. Juli 2018

Pius Leitner: „Ich kandidiere nicht!“

Durch die Angriffe, die die Freiheitlichen kürzlich erlebten, sei die Partei in ein schlechtes Licht gerückt, was Pius Leitner veranlasse, von seiner Kandidatur bei den kommenden Landtagswahlen Abstand zu nehmen. „Diesen Schritt setze ich bewusst, um Druck von der Partei zu nehmen und die neue Mannschaft in die Lage zu versetzen, mit voller Kraft neu durchstarten zu können“, erklärt der Ehrenobmann der Partei.

Der Ehrenobmann der Freiheitlichen, Pius Leitner.
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Der Ehrenobmann der Freiheitlichen, Pius Leitner. - Foto: © D

„Auf Bitten und Drängen der Parteiführung und vieler Menschen aus der Bevölkerung habe ich meine Bereitschaft zu einer erneuten Kandidatur bekundet. Die unmittelbar darauf folgende Pressekampagne gegen meine Person hatte unzweifelhaft das Ziel, mich und damit auch die Partei zu diskreditieren. Auch wenn die erhobenen Vorwürfe allesamt entkräftet wurden und der konstruierte Skandal wie ein Kartenhaus eingestürzt ist, wird an der Verleumdungsschraube weitergedreht. Solche Nachrichten verkaufen sich anscheinend gut, auch wenn sie keinen Wahrheitsgehalt haben“, kritisiert Pius Leitner in seiner Stellungnahme.

Und er schließt mit lobenden Worten: „Es freut mich außerordentlich, dass es der neuen Führung unter Obmann Andreas Leiter Reber gelungen ist, eine motivierte und schlagkräftige Kandidatenliste zu erstellen. Diese braucht nun Ruhe und Gelassenheit, um das Wahlprogramm unter die Leute zu bringen.“

Pius Leitner hatte am Dienstag den Parteiobmann Andreas Leiter Reber und die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Ulli Mair, in Kenntnis gesetzt und am Mittwoch den Parteivorstand von seinem Rückzug informiert.

stol

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