Insgesamt sei der Bericht wenig schmeichelhaft ausgefallen.„Wir Freiheitlichen fühlen uns in unserer Kritik zu einigen Punkten voll bestätigt. Dabei geht es vor allem um die Sonderausgaben und Repräsentationsfonds der Landesregierung und um die externen Beratungsaufträge“, so Leitner.Bei der Juli-Sitzung des Landtages werde über einen Antrag seiner Fraktion zur Behandlung entschieden, der sich mit den Repräsentationsausgaben befasse.Dann werde es sich zeigen, ob die Landesregierung bereit sei, den Empfehlungen des Rechnungshofes zu folgen. Dieser habe besonders den Umstand kritisiert, dass die einzelnen Landesräte bereits über hohe Repräsentationsfonds verfügten und dennoch wie in den vergangenen Jahren gänzlich auf den Fonds für Sonderausgaben zurückgegriffen hätten.„Eine Kontrolle der Ausgaben, für die keine Abrechnungsverpflichtung vorgesehen sei, müsse daher besonders skrupulös vorgenommen werden“, so der Landtagsabgeordnete.Auffallend im Bericht des Rechnungshofes sei auch der Hinweis auf die fortdauernde fehlende Programmierung des Personalbedarfs und auf die mangelhafte Ausstattung für Forschung und Entwicklung.„Dieser Hinweis sollte die Landesregierung dazu bewegen, nicht in einen sündteuren und ungeliebten Technologiepark zu investieren, sondern die bestehenden Strukturen mit Leben zu füllen und das Forschen in den Betrieben selbst zu fördern“, fordert Leitner.