Sonntag, 26. April 2015

Pöder kritisiert Renzi-Pläne für "private Flüchtlingsaufnahme"

Ein deutliches Nein sagt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, zur Bezahlung von Privaten für die Flüchtlingsaufnahme.

Private bezahlen um Flüchtlinge aufzunehmen? Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder übt harsche Kritik an den Plänen der Regierung.
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Private bezahlen um Flüchtlinge aufzunehmen? Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder übt harsche Kritik an den Plänen der Regierung. - Foto: © APA/AP

"Der Plan der Regierung Renzi, an Private 35 Euro am Tag zu bezahlen, wenn sie Flüchtlinge aufnehmen,  ist als Geschäftemacherei und Sicherheitsrisiko abzulehnen", betont Pöder. Der Landtagsabgeordnete bezeichnet den Vorschlag der Regierung als unmoralisches Angebot in der Flüchtlingsfrage.

"So weit geht also die Moral der Mittelinks-Parteien, allen voran des PD, der sonst in der Flüchtlingspolitik gern mit dem moralischen Zeigefinger auf andere zeigt. Wer privat Flüchtlinge aufnehmen will, soll dies aus humanitären Gründen tun und selbst finanzieren und nicht Geld vom Staat oder vom Land dafür bekommen", so Pöder.

"Zudem birgt die private Flüchtlingsaufnahme erhebliche Sicherheitsrisiken, weil niemand genau einschätzen kann, ob es sich bei erwachsenen Flüchtlingen tatsächlich um Kriegs- oder Armutsflüchtlinge handelt oder um geflohene Straftäter", so Pöder abschließend.

Fragwürdig ist laut Pöder auch die Bezahlung von Hotels oder Pensionen, die Flüchtlinge aufnehmen.

stol

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