„Die Direktwahl des Landeshauptmannes ist ein grunddemokratisches Instrument. Aber nur dann, wenn keinerlei Mehrheitsbonus im Landtag damit verbunden ist“, schreibt Pöder in einer Aussendung. Außerdem warnt er darin davor, die Direktwahl des Landeshauptmannes als Instrument zur Sicherung oder gar zum Ausbau der SVP-Mehrheit einzuführen.„Ich war immer skeptisch gegenüber der Direktwahl, weil ich den damit verbundenen Mehrheitsbonus in Südtirol niemals akzeptieren würde und, weil die Macht Durnwalders nicht noch durch eine Direktwahl zementiert hätte werden sollen. Nach einem Abgang Durnwalders kann ich mir aber die Direktwahl vorstellen, aber nur ohne jeglichen Mehrheitsbonus. Denn es wäre absurd, eine wackelnde Mehrheit im Landtag mittels Direktwahl wieder zu einer großen Mehrheit auszubauen“, so der Union-Chef abschließend.