Zwei Jahre nach der Landtagswahl hat sich in der politischen Landschaft Südtirols kaum etwas verändert. Laut dem aktuellen Politbarometer der Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ), das vom Institut Apollis zwischen Mitte August und Ende September durchgeführt wurde, bleibt der Zuspruch für die Parteien im Landtag praktisch unverändert.<BR /><BR />Die Südtiroler Volkspartei (SVP) hält mit 35 Prozent weiterhin einen deutlichen Vorsprung von rund 20 Prozentpunkten auf die Konkurrenz. Trotz parteiinternem Frieden und Fortschritten bei der Autonomiereform kann die Volkspartei allerdings kein Vertrauen dazugewinnen und bleibt damit bei dem historisch schlechtesten Wahlergebnis aus dem Jahr 2023.<h3> STF holt auf – Team K und Grüne gleichauf</h3>Auf Platz zwei liegt laut Politbarometer die Süd-Tiroler Freiheit (STF) mit 14 Prozent. Damit hat die Bewegung um Sven Knoll das Team K von Platz Zwei verdrängt. <BR /><BR />Das Team K und die Grünen kommen jeweils auf 12 Prozent. Die Grünen punkten vor allem bei Frauen und Akademikern – in dieser Gruppe erreichen sie beachtliche 28 Prozent Zustimmung.<h3> Freiheitliche und Fratelli d’Italia stabil bei sechs Prozent</h3>Hinter den vier größten Kräften folgen mit jeweils sechs Prozent die Freiheitlichen und die Fratelli d’Italia, beide Teil der aktuellen Landesregierung. Die Freiheitlichen zeigen dabei leicht positive Tendenzen. <BR /><BR />Die italienische Regierungspartei Fratelli d’Italia bleibt in Südtirol stabil, wenngleich sie im Vergleich zu den gesamtstaatlichen 30 Prozent deutlich schwächer abschneidet.<h3>Kleine Parteien in der Bedeutungslosigkeit</h3>Die restlichen Parteien spielen laut SWZ-Politbarometer kaum eine Rolle. Bewegungen wie Vita und JWA, die in der Corona-Zeit noch Aufmerksamkeit erlangten, kommen gemeinsam nur mehr auf rund fünf Prozent. Auch Abspaltungen und Kleinstparteien wie „Wir Bürger“, „Freie Fraktion“ oder „Für Südtirol mit Widmann“ sind „praktisch von der Bildfläche verschwunden.“